ÜBER MICH

Der in Köln ansässige Alexander Franke hat als Mensch/Künstler/Designer – nenn ihn doch wie du willst – den Anspruch an seine Kreationen, Geschichten zu erzählen, die den ein oder anderen (Menschen), zum Nachdenken, zum Infragestellen bringen sollen. Die Mächte, die in unserer Gesellschaft den Ton angeben oder die Konditionierungen, die unser tägliches Leben bestimmen zu hinterfragen und hinter den schönen Schein zu blicken, der uns allzu oft zu blenden vermag. Und das natürlich mit Qualität.

Es muss einen Weg aus dem Kaninchenbau geben, der Illusion, in der wir gefangen sind Jemand oder Etwas werden zu wollen. Statt befriedet zu sein mit dem Jetzt und der Beobachtung dessen, was ist. Dann können wir vielleicht die Dinge ändern, weil wir die bis dato verborgenen Strukturen verstehen, die uns in das Chaos geführt haben, dem wir uns jetzt stellen müssen.

Nach meiner Sicht der Dinge hat Kunst die Möglichkeit Mangel oder Fehlverhalten aufzuzeigen, anstatt nur den Wohnbereich ein wenig schicker zu machen. Natürlich soll das Kunst oder Design auch tun, aber eine Botschaft in ein Werk zu packen, ist die Ebene, die einen Mehrwert schafft. Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass jedes Kunstwerk einen „ernsten“ Beitrag beinhalten muss – machen die sichtbaren Werke hier ja schließlich
auch nicht alle. Es sei lediglich gesagt, dass der Künstler mit seinen geschenkten Talenten die Möglichkeit und auch in gewisser Weise die Verantwortung hat, den Finger auf die Wunde zu legen und nicht nur selbstgenügsam seine Eitelkeit oder seinen Kontostand zu vergrößern.

In diesem Sinne hat Kunst die gleiche Kraft wie Geld. Die Kraft, Dinge oder Verhaltensweisen zu ändern. Sie kann Dich dazu zwingen Dinge anzusehen, die Du ausblenden willst, und Dich so Deiner Illusionen zu berauben, Dir Deinen Blick für eine kritische Denkweise zu schärfen und Dir Deine Position innerhalb der Gesellschaft und der Umwelt besser verständlich zu machen. Das individuelle Konsumverhalten, welches
letztlich uns alle betrifft, ist der ausschlaggebende Faktor für ein nachhaltiges Zusammenleben.
Dieses zu betrachten, zu justieren und in Relation zur Masse zu stellen, sorgt für ein Bewusstsein, welches dringend notwendig ist.